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Mazarin: The Crisis of Absolutism in France Taschenbuch – 27. März 1997
Kaufoptionen und Plus-Produkte
- Seitenzahl der Print-Ausgabe432 Seiten
- SpracheEnglisch
- Erscheinungstermin27. März 1997
- Abmessungen15.6 x 2.49 x 23.4 cm
- ISBN-100415162114
- ISBN-13978-0415162111
Produktbeschreibungen
Pressestimmen
-Canadian Journal of History, April 1998
"This synthesis should remain the standard English-language biography of Mazarin for years to come."
-"American Historical Review, 2/98
"This is a fine life-and-times, full of sensible judgments and explanations. Mr. Treasure has worked his way carefully through the period of Mazarin's lifetime, 1602-1661, and has reflected deeply on the principal characters and their motives...."
-"Sixteenth Century Journal, winter 1996
"This excellent work is the first avilable in English since Arthur Hassell's biography of Mazarin of 1903....In addition to the biographical narrative, Treasure's "Mazarin includes concise chapters describing the social and financial posture of France during the period, seventy pages of lively, expansive and judgmental notes that are themselves worthy of a review, and a glossary of French words appropriate to the work. "Mazarin would be appreciated by professional historians, students, and the general reading public. It should become the definitive biography of Mazarin in English for the forseeable future."
-"History, winter 1997
"The numerous years of research which have gone into this volume marks this work as a superb study of a time where only civil revolts and political turmoil prevailed in the daily lives of its citizens. Highly recommended."
-"Historical Media Review, 6/96
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Produktinformation
- Herausgeber : Routledge; Revised ed. Edition (27. März 1997)
- Sprache : Englisch
- Taschenbuch : 432 Seiten
- ISBN-10 : 0415162114
- ISBN-13 : 978-0415162111
- Abmessungen : 15.6 x 2.49 x 23.4 cm
- Kundenrezensionen:
Informationen zum Autor

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- Bewertet in Deutschland am 16. September 2018Kardinal Jules Mazarin (1602-1661), geboren unter dem Namen Giulio Mazarini, gehört zu den bedeutendsten europäischen Staatsmännern des 17. Jahrhunderts. Doch außerhalb Frankreichs ist sein Name kaum bekannt. Mazarins erstaunliche und wechselvolle politische Laufbahn sucht ihresgleichen: Nach einigen Jahren diplomatischer Tätigkeit im Dienst des Papsttums ging Mazarin 1640 nach Frankreich. Kardinal Richelieu, der Erste Minister Ludwigs XIII., baute den gebürtigen Römer gezielt als seinen Nachfolger auf. Obwohl Ausländer und Außenseiter, übernahm Mazarin 1643 nach dem Tod Richelieus und Ludwigs XIII. die Leitung der Staatsgeschäfte. Ludwig XIV., der neue König, war ein Kind von fünf Jahren. Zusammen mit der Königinmutter und Regentin Anna steuerte Mazarin das Königreich durch dramatische und turbulente Jahre. Er trat ein schweres Erbe an: Der große Krieg in Europa wollte kein Ende nehmen; die Staatsfinanzen waren zerrüttet; quer durch alle Bevölkerungsschichten regte sich Unzufriedenheit. Von Anfang an hatte Mazarin Mühe, sich der Intrigen seiner Gegner und Kritiker zu erwehren. Die innenpolitischen Spannungen entluden sich während der Fronde (1648-1653), der letzten großen Krise, die die französische Monarchie vor der Revolution zu bestehen hatte. In schwierigen Situationen kamen Mazarins Stärken besonders gut zur Geltung: Geschmeidigkeit, Beharrlichkeit, Verhandlungsgeschick, Kompromissbereitschaft. Dem Kardinalminister gelang das für unmöglich Gehaltene: Er führte das Königtum gestärkt aus der Fronde heraus, und mit den Friedensschlüssen von 1648 (Westfälischer Frieden) und 1659 (Pyrenäenfrieden) ebnete er den Weg für Frankreichs Aufstieg zur europäischen Hegemonialmacht. Anders als sein Vorgänger und Förderer Richelieu hatte Mazarin am Ende seines Lebens alle innen- und außenpolitischen Ziele erreicht. Sein Werk war vollbracht. Und mehr noch: Als Erster Minister der französischen Krone war der Spross einer weitgehend mittellosen Familie zu märchenhaftem Reichtum gelangt.
Die Biographie des britischen Historikers Geoffrey Treasure gehört zu den wenigen Werken über Mazarin, die außerhalb Frankreichs entstanden sind. In Frankreich selbst herrscht kein Mangel an Mazarin-Biographien. Genannt seien die Werke von Georges Dethan (1981), Pierre Goubert (1990), Claude Dulong (1999) und Gérard Montassier (2015). Keines dieser Bücher wurde ins Deutsche oder Englische übersetzt. Treasures Biographie ist deshalb von Interesse für all jene Leser, denen die französischsprachige Literatur nicht zugänglich ist. Vorbehaltlos kann man deutschen Lesern das Buch jedoch nicht empfehlen. Für historisch interessierte Laien und selbst für Studierende der Geschichtswissenschaft ist die Biographie zu anspruchsvoll. Treasure setzt beim Leser viel Vorwissen über die Geschichte Frankreichs im 17. Jahrhundert voraus. Von den 36 Kapiteln des Buches entfallen zwölf auf die Fronde. Selbst für Fachleute ist das komplexe und mitunter verwirrende Geschehen während der Fronde schwer zu durchschauen. In Treasures Darstellung tauchen viele Akteure auf, die nicht angemessen eingeführt und vorgestellt werden. Ein Leser mit begrenzten Vorkenntnissen verliert rasch den Überblick in diesem Personengewimmel. Die Fronde ist seit jeher ein undankbarer Gegenstand für Historiker und Autoren. Selbst in Frankreich gibt es nur wenige Bücher über die Fronde. Das ist kein Zufall. Treasure hat für seine Biographie keine Archivstudien betrieben. Er stützt sich ausschließlich auf edierte Quellen, vor allem Memoiren und Briefe. Doch er macht wenig Gebrauch von diesen Quellen, verzichtet darauf, den Text mit Zitaten aufzulockern. Die Darstellung wirkt daher oft spröde und trocken.
Als Mensch und Persönlichkeit ist Mazarin schwerer zu erfassen als Richelieu. Mazarins Jugend im barocken Rom und seine Tätigkeit als päpstlicher Diplomat sind vergleichsweise schlecht dokumentiert. Im Gegensatz zu Richelieu hat Mazarin keine politischen und theologischen Schriften hinterlassen. Er war kein politischer Denker, und theologische Fragen interessierten ihn nicht. Sein Verhältnis zur Religion war lau und oberflächlich. Mazarin empfing den Kardinalshut, ohne zum Priester geweiht worden zu sein. Die Prachtentfaltung und Prunkliebe des Barock-Papsttums prägten Mazarin nachhaltig: Sein Streben war auf sozialen Aufstieg, den Erwerb eines großen Vermögens und einen luxuriösen Lebenswandel gerichtet. Als Minister im Dienst des Königs von Frankreich konnte Mazarin diese Ambitionen verwirklichen. Von Rückschlägen – während der Fronde musste er zweimal für kurze Zeit ins Exil gehen – ließ sich Mazarin nicht entmutigen. Bei seinem Tode hinterließ er das größte Vermögen, das ein Privatmann unter dem Ancien Régime jemals angehäuft hat. Die Bereicherung im Amt war jedoch typisch für alle leitenden Minister des 17. Jahrhundert, wie Treasure betont, und sie war nicht allein von Raffgier und dem Wunsch nach pompöser Selbstinszenierung motiviert. Da es keinen Staatshaushalt im modernen Sinne gab, musste Mazarin einen Großteil seiner amtlichen Ausgaben aus eigener Tasche bezahlen. Ohne ein stattliches Vermögen und Bargeldreserven in Millionenhöhe wäre der Kardinal im politischen Alltagsgeschäft kaum handlungsfähig gewesen. Das sollte man bedenken, bevor man sich über Mazarins Reichtum empört. Im 17. Jahrhundert galt der Aufbau eines großen Vermögens als Beleg für eine "gelungene" politische Karriere. Treasure bringt es auf den Punkt: "Das Vermögen unterschied einen Staatsmann von einem bloßen Abenteurer."
Es liegt nicht nur an darstellerisch-erzählerischen Schwächen, dass das Buch keinen zufriedenstellenden Gesamteindruck hinterlässt. Auch in inhaltlicher Hinsicht lässt die Biographie zu wünschen übrig. Der Text fällt mit etwas mehr als 300 Seiten recht umfangreich aus. Dennoch kommen viele Aspekte und Themen zu kurz. Das gilt etwa für die langwierigen Friedensverhandlungen von Münster und Osnabrück. Treasure schreibt fast nichts darüber, wie Mazarin aus der Ferne mit den französischen Diplomaten vor Ort zusammenarbeitete. Auch Mazarins Klientelpolitik, der Aufbau eines Netzwerkes von loyalen Mitarbeitern und Gefolgsleuten, wird nirgends systematisch untersucht. Zu wenig schreibt Treasure auch darüber, wie der Kardinal seine Verwandtschaft in sein politisches Kalkül einbezog, vor allem seine zahlreichen Nichten, die Martinozzi- und Mancini-Schwestern. Mazarin verheiratete seine Nichten mit französischen und italienischen Aristokraten. Er tat das, um prominente Adelsfamilien an sich – und damit auch an die französische Krone – zu binden. Mazarins Heiratspolitik hätte mehr Aufmerksamkeit verdient, als Treasure ihr zukommen lässt. Zu bedauern ist zu guter letzt auch, dass das Buch zwar eine Stammtafel und zwei Landkarten enthält, aber keinerlei Abbildungen. Das abschließende Urteil fällt zwiespältig aus: Geoffrey Treasure behandelt Mazarins Lebensweg und politisches Wirken mit großer Sachkenntnis. Er würdigt das staatsmännische Geschick und die bedeutenden Erfolge des Kardinalministers. Ludwig XIV. trat 1661 die Selbstherrschaft unter Bedingungen an, die günstiger kaum sein konnten, innen- wie außenpolitisch. Gut lesbar und leicht verständlich ist die Biographie jedoch nicht. Für einen breiten Leserkreis ist sie nicht geeignet.
Spitzenrezensionen aus anderen Ländern
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M. BaerendsBewertet in Großbritannien am 23. März 2018
4,0 von 5 Sternen Mazarinade
This is an impressive book, written by someone who clearly knows what he is talking about. All aspects of Mazarin's eventful life, from his rise at the Papal court through his adventures during the Fronde and his triumph as the 'Arbiter of Peace' when the Peace of the Pyrenees brought an end to France's 24 (!) year long, War with Spain. This book is not for hoi polloi. The reader is expected to be reasonably familiar with 17th Century European politics, although a very committed rookie will get a long way thanks to the excellent Notes section. This is not a bad comment on Treasure's writing, which is fine. The only thing that I missed was a bit more emphasis on the human, let's say soap-operatic element of the Fronde, given that all those touchy and arrogant French nobles were interrelated (as well as related in different degrees to the Royal Family). Hopefully I can find a book that develops these aspects a bit more.